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KI macht der Bevölkerung Angst
Foto: magnific.com
Verwaltung

KI macht der Bevölkerung Angst

Der Jahresbeginn hat deutlich vor Augen geführt, was geschieht, wenn Gemeinden unvorbereitet von einer Krise getroffen werden: Das Vertrauen in die Verwaltung wird schwer beschädigt. Tipps für eine bessere Krisenkommunikation.

Aktives Risikomanagement wird in vielen Gemeinden gar nicht erst betrieben. Dafür fehlt die Zeit, dazu fehlt das Know-how im Milizsystem. Krisen gibt es viele, die Risiken nehmen eher zu, von Cyberattacken, Stromausfällen über Stürme, Feuersbrünste, Unfälle, Attentate bis hin zu Streit um Budgets oder andere Verwaltungsgeschäfte. Darauf und mehr sollten sich Gemeinden vorbereiten. Gerade jetzt, gerade in Zeiten der Ruhe. Mit Vorteil werden sie dabei von einer externen Kommunikationsagentur unterstützt, die ihr den Spiegel vorhält.

Digitale Sicherheit und Cyberkriminalität gelten der Umfrage zufolge als drittgrösste Herausforderungen nach Gesundheitskosten und Wohnungsmarkt. Als grösste Risiken nennt die Studie Cyberbetrug, Angriffe auf kritische Infrastrukturen und den unkontrollierten Einsatz von KI. Die Befragten sehen Big Tech in der Pflicht und Verantwortung. KI-generierte Inhalte müssten als solche markiert werden. Eigenverantwortung im Umgang mit den grossen Plattformen zählt laut der Studie nicht mehr. Digitale Regulierungsmassnahmen werden klar befürwortet. «Aus Sicht der Bevölkerung liegt die Umsetzung dieser Massnahmen nicht allein beim Staat, sondern die grossen Unternehmen stehen in der Pflicht, einen sicheren Gebrauch ihrer Plattformen zu gewährleisten», sagt Michael Hermann, Leiter von Sotomo, in einer Mitteilung.